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Über Rom

Rom ist die Stadt der TrĂ€umer. Lucull und Bacchus, Dichter, KĂŒnstler, Filmemacher

und PĂ€pste zieht es nach Rom. Die Stadt bietet ihnen die perfekte Kulisse.

Die Politiker, die auch da sind, nimmt man halbwegs gelassen in Kauf.

“Rom ist wie eine einzige Große Wohnung. Die Straßen sind die Korridore, die PlĂ€tze sind die Zimmer.“

( Aus “Roma” von Federico Fellini)

Rom ist eine weibliche Stadt ( Mama Roma). Keine Vertikalen, keine TĂŒrme, keine Skyline. Die Kuppeln der vielen römischen Kirchen prĂ€gen das Stadtbild.

Wunderbar anzuschauen vom Gianiculo oder vom Piucio oder von einer der vielen Dachterrassen.

 

Ich liebe das Herumstreunen in Rom. Dabei bevorzuge ich die Nebenstraßen, die mittelalterlichen anmutenden Gassen, die versteckten PlĂ€tze und Hinterhöfe.

Man erlebt dabei stĂ€ndig Überraschungen. Ganze BĂŒcher könnte man fĂŒllen mit Fotos von römischen HauswĂ€nden. Warme Töne dominieren - gelb, orange, ocker, rot.

AbblĂ€tternder Putz, Graffiti, gekritzelte LiebeserklĂ€rungen an die Stadt, an die Freundin, an den Club. Große halbgeschlossene FensterlĂ€den, versteckte Heiligenbilder, auch im Sommer plĂ€tschernde Brunnen und WĂ€sche vorm Fenster.

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Der typische Römer hadert stÀndig mit seiner Stadt: zu laut, zu schmutzig, zu chaotisch, zu korrupt usw., aber er kÀme nie auf die Idee, wegzuziehen.